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ANWENDUNGSBEREICHE
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Röntgenastronomie (XMM-Newton) |
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Ultraviolettspektrometer (ORFEUS) |
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Infrarotspektro- und -radiometer |
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Astronomie im Infrarotbereich (SOFIA) |
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Spiegelsysteme, Elektronik, Bodensysteme, Software |
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Subsysteme für Kameras (VIRTIS) |
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Um die Welt kennen zu lernen, muss man sie manchmal verlassen.
Aus der Vogelperspektive kann man sich über viele Dinge einen guten
Überblick verschaffen. Das gilt auch, wenn man beispielsweise etwas
über die Erde und die Entstehung des Weltalls lernen will. Allerdings
muss man viel höher als die Vögel fliegen und weit bessere Augen
haben. Diese Augen, nämlich moderne Teleskope, sind einerseits so empfindlich,
dass sie hoch- auflösende Bilder liefern, und andererseits so robust, dass sie den
Startbelastungen und den Temperaturschwankungen zwischen Sonnen- und Schattenseite
im All ohne Beeinträchtigung standhalten. Kayser-Threde hat mit herausragender
Technologie bei Weltraumteleskopen und -kameras maßgeblich dazu beigetragen,
dass wir heute Einblicke ins Universum haben, die uns noch vor wenigen Jahren
verwehrt waren.
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XMM-Newton: den Geheimnissen der schwarzen Löcher auf der Spur
Im Dezember 1999 brachte eine Ariane 5 als
Trägerrakete XMM-Newton - das mit 10 m Länge, 2 m Durchmesser und
7,5 m Brennweite
bislang größte Röntgenteleskop - sicher in den Orbit. Eine
seiner Aufgaben ist die Erforschung so genannter schwarzer Löcher,
das Einzige, was von einem Stern am Ende übrig bleibt. In fast 400.000
Arbeitsstunden haben Kayser-Threde und die Tochterfirma Media Lario in direktem
Auftrag der ESA die wichtigsten Bestandteile, nämlich die drei
Teleskop- Spiegelmodule, entwickelt, hergestellt
und nach Integration in das Teleskop auch verifiziert. Die technischen und
logistischen Herausforderungen des Projektes waren gigantisch. Und das
Ergebnis nicht minder.
Der neue Späher im All spürt selbst schwarze Löcher auf,
die gerade mal der sprichwörtlichen Stecknadel in einem haushohen
Heuhaufen gleichen. Dafür
sorgen jeweils 58 hochempfindliche Spiegelschalen, deren gemeinsamer
Brennpunkt präzise und mit hoher Lichtausbeute
auf einen Punkt gebündelt wird. Dass bei einem solchen Unterfangen
auch die geplanten Termine und Kosten exakt eingehalten wurden, spricht
für sich. Und für Kayser-Threde.
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